R2G fährt Zukunft der Berliner Jugend an die Wand

leonard

Immer wieder plagen uns Schlagzeilen in Berliner Zeitungen, dass in sämtlichen Bereichen Fachkräfte fehlen. Das Problem ist bekannt und wird seit mehreren Jahren konsequent ignoriert. Oft wird behauptet, dass die berufliche Ausbildung keinen Stellenwert mehr hat – keinen Respekt gezollt bekommt, während das verwässerte Studium zum Allheilmittel für den sozialen Aufstieg wird. Gleichzeitig soll die immens steigende Studienzahl Beweis sein, was für einen überragend guten Job Rot-Rot-Grün und vor allem Frau Scheeres in den letzten sieben Jahren geleistet hat. Das Gegenteil ist der Fall.

Mehr lesen

Gedenken an Fritz Elsas

S8SqseQi8FhYcTvH-FY0Heute bei der Kranzniederlegung zu Ehren des im KZ Sachsenhausen erschossenen Berliner Bürgermeisters Fritz Elsas gewesen. Andreas Otto, gemeinsam mit dem FDP-Bezirksverordneten Heinz-Jürgen Schmidt und Heidemarie Eller vom FDP-Bezirksvorstand bin ich als Ortsverbandsvorsitzender der FDP Reinickendorf Mitte-Süd auf Einladung der Parteifreunde aus OHV dort gewesen, um auch ein Gesteck nieder zu legen und inne zu halten.

Hier ein paar Fakten zu Fritz Elsas lt. Wikipedia: Er wurde als Sohn eines Industriellen geboren, studierte in München, Berlin und Tübingen Jura und wurde 1912 zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Elsas als Freiwilliger, wurde aber aufgrund einer starken Sehbehinderung ausgemustert.

Von August 1914 bis zum 30. Januar 1915 arbeitete er in der Handelskammer in Stuttgart. Er entwarf ein System der Nahrungsmittelversorgung, das reichsweit zum Vorbild wurde. Ab dem 1. Februar 1915 war er bei der Stadt Stuttgart beschäftigt, zuletzt als Direktor des städtischen Lebensmittelamts mit acht Abteilungen und über 200 Mitarbeitern.[1]

1919 wurde er Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und Stadtrat in Stuttgart. Obwohl er bereits während seines Studiums zum evangelischen Glauben konvertiert war, sah er sich antisemitischen Angriffen ausgesetzt und verzichtete deswegen 1921 auf eine Kandidatur zum Oberbürgermeister. 1924 wurde er Abgeordneter des Württembergischen Landtags.

1926 wurde er zum Vizepräsidenten des Deutschen und Preußischen Städtetags berufen und zog nach Berlin. Im April 1931 wählten ihn die Berliner Stadtverordneten zum Bürgermeister.

Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Anfang 1933 kam er seiner bevorstehenden Absetzung zuvor, indem er ein Urlaubsgesuch einreichte. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er im gleichen Jahr in den Ruhestand versetzt. Zunächst arbeitete er als Wirtschafts- und Devisensachverständiger. 1937 wurde er festgenommen und saß wegen ihm unterstellter Devisenvergehen fünf Monate in Untersuchungshaft.

Seit 1934 hatte Elsas Kontakt zu einer liberalen Widerstandsgruppe um Landgerichtsrat Ernst Strassmann in Berlin und den Kaufmann Hans Robinsohn in Hamburg. Darüber hinaus hatte er Verbindungen zum früheren Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler. Er verfasste eine Proklamation, mit der Goerdeler nach dem geplanten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler die Öffentlichkeit informieren wollte. Elsas sollte nach einem gelungenen Attentat Leiter der Reichskanzlei werden.

Nach dem Scheitern des Attentats im Juli 1944 versteckte er Goerdeler. Am 10. August 1944 wurde Elsas von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Vier Monate verbrachte er im Berliner Zellengefängnis Lehrter Straße. Im Dezember 1944 wurde er in das Konzentrationslager Sachsenhausen verbracht und dort im Januar 1945 ohne Gerichtsverfahren erschossen. Seine Frau, sein Sohn und seine beiden Töchter wurden in den KZs Buchenwald und Ravensbrück in Sippenhaft genommen, sein Nachlass konfisziert.

Elsas war mit Theodor Heuss befreundet. Seine Tochter Hanne heiratete im August 1945 Heuss’ Sohn Ernst Ludwig.

Ehrungen
Die Städte Stuttgart und Berlin haben jeweils eine Straße nach Fritz Elsas benannt. Der FDP-Kreisverband Oberhavel erinnert alljährlich im Januar durch Kranzniederlegung im ehemaligen KZ Sachsenhausen an Fritz Elsas.

Eindrücke vom vergangenen Bezirksausschuss (+ Antrag)

 

DSCN0221

Fairer Marktrahmen für Energiespeicher [ANTRAG BESCHLOSSEN]

Der Bezirksausschuss der FDP Reinickendorf hat am 18.10.2018 in ordentlicher Sitzung den nachfolgenden Antrag einstimmig beschlossen:

Der Landesausschuss wird gebeten, über die Berliner Mitglieder der Fraktion der FDP im Deutschen Bundestag zu initiieren, dass Mehr lesen

Inklusion ja – jedoch überlegt und in kleinen Schritten

Bezirksschulbeirat (BSB), Bezirkslehrer- und Bezirkselternausschuss (BLA und BEA) luden am 24. September 2018 in der Carl-Bosch-Oberschule zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein. Thema war eine intensive Auseinandersetzung zu dem Thema Inklusion. Zu Gast waren Frau Winter-Witschurke und Herr Dobe aus der Fachgruppe Inklusion, Demokratiebildung, ISV, Diversity u. Gender Mainstreaming der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Problemfelder der Inklusion wurden von den Eltern und Lehrern, die täglich auf dem Weg zur inklusiven Schule hervorragende Arbeit leisten, klar und deutlich formuliert: Mehr lesen

FDP Reinickendorf bei Aktionstagen „Saubere Sache – ein Tag für Deine Stadt“

Liebe Reinickendorfer Parteifreundinnen und Parteifreunde,

auch dieses Jahr beteiligen wir uns wieder bei den Berliner Aktionstagen „Saubere Sache – ein Tag für Deine Stadt“. Schon zum vierten Mal wollen wir mit vielen kleinen Teams die Stolpersteine in unserem Bezirk putzen.

Wir wollen damit an die Morde an unseren Mitbürgerinnen und –bürgern unter dem NS-Regime erinnern und die Bedeutung des Asylrechts hervorheben. Unsere Aktion möge auch als Zeichen für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander verstanden werden.

Die im Pflaster eingelassenen Stolpersteine erinnern an das Schicksal der Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Sie sind das größte dezentrale Mahnmal weltweit. Die beiden Stolpersteine in der Dianastr. 40 haben wir selbst finanziert.

Die Termine der gemeinsamen Polier-Aktion:

Freitag, den 07. September 2018, treffen wir uns um 16:30 Uhr am Eichborndamm 238
Samstag, den 08. September 2018, treffen wir uns um 10:00 Uhr in der Dianastr. 40

Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie dazukommen und unsere Aktion unterstützen!

Unter folgendem Link können Sie sich als Helfende Hände anmelden: https://doodle.com/poll/e3wvt88gk9qe9btd. Sie können mir natürlich auch gern eine Mail schreiben.

Wir freuen uns aber auch, wenn es jemand noch spontan schafft und ohne Anmeldung dazukommt 😉

Ihre/Eure
Juliane Hüttl
Bezirksvorsitzende

EU-Urheberrechtsreform: Es geht um unsere Meinungsfreiheit!

fotoDie aktuelle Debatte über die europäische Urheberrechtsreform zeigt: Wir reden viel zu selten über Europapolitik! Es wird höchste Zeit, dass wir ein modernes, europaweites Urheberrecht bekommen. Doch die derzeitige Fassung der Reform will zwar das Richtige, tut aber das Falsche. Die Folgen wären verheerend für die freie Netzkultur und unsere Meinungsfreiheit.

Ein Beitrag von unserer Bezirksvorsitzenden Juliane Hüttl Mehr lesen

Schultüten für die Flüchtlingskinder – zum dritten Mal!

image1Anna Alf und Mieke Senftleben haben für den OV Reinickendorf Nord auch in diesem Jahr insgesamt 60 Schultüten gebastelt, gefüllt und an die Kinder weiter gegeben! Große Freude heute bei Kindern und Eltern, die Ihre Tüte in Empfang genommen haben! Große Freude auch bei Anna und Mieke: „Es ist immer wieder ein besonders nettes Erlebnis, die Kinder sind total aus dem Häuschen! Dank auch an Heidi Eller, die beim Basteln fleißig mitgeholfen hat!“

Mehr lesen

Homesharing in Berlin

ca9040a5-6a5e-4884-abe3-fe38de2ac850

Berlin ist eine Stadt, deren Flair und Atmosphäre Menschen aus der ganzen Welt anlockt. Jedes Jahr ziehen zehntausende Menschen in unsere Stadt und lassen sie immer weiter wachsen. Eben dieser Zuzug stellt Berlin jedoch auch vor die Herausforderung mehr bezahlbaren Wohnraum gerade für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen zu schaffen. Eine Herausforderung, der der Senat nicht gerecht wird.

Stattdessen sucht der Senat die Lösung in immer mehr Verboten und Bürokratie. Durch das Mehr lesen

Freie Demokraten in Reinickendorf fordern mehr Klimaschutzgerechtigkeit bei der KFZ-Besteuerung

Die Reinickendorfer Liberalen sprechen sich geschlossen dafür aus, klimapolitische Aspekte bei der KFZ-Besteuerung stärker zu berücksichtigen.

Um zu bewirken, dass die klima- und gesundheitsschädlichen Emissionen im Verkehrssektor schneller sinken, haben wir Freie Demokraten einen Beschluss gefasst, der vorsieht, die Bemessung der Höhe der KFZ-Steuer stärker an den tatsächlichen Emissionen von Kohlendioxid, Stickoxiden und Feinstäuben auszurichten.

Während PKW mit hohen Emissionswerten stärker steuerlich belastet werden sollen, werden die KFZ-Steuern für die Halter besonders „sauberer“ Autos abgesenkt. In der Summe soll das KFZ-Steueraufkommen gleich bleiben.

Herzlich grüßt

Ihre Anna Alf

Stellv. Bezirksvorsitzende

 

BDX_3318

Wir machen den Haushalt

Teure Politik? Nicht mit uns!

Wir Freie Demokraten fordern mehr Mut bei der Haushaltspolitik, um endlich neue Prioritäten zu setzen! Während die anderen Parteien das Geld für Klientelprojekte, die Versorgung eigener Genossen und ideologische Luftschlösser verpulvern, muss der Berliner Haushalt endlich im Sinne der Berlinerinnen und Berliner gestaltet werden. Das Land Berlin kann nur in neue Projekte wie Schulsanierungen, Wohnungsbau und soziale Unterstützung investieren, wenn der Landeshaushalt auf soliden Füßen steht. Wir setzen uns für ein Berlin ein, welches nicht die Vergangenheit verwaltet, sondern die Zukunft gestaltet! Mehr lesen